Labor Entwicklungspolitik Neue Forme(l)n für neue Zielgruppen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit

DIY-Party

 

Experiment im Überblick

Darum geht es:

Die öffentliche Do-it-yourself (DIY)-Mitmachparty zeigt Menschen verschiedene Möglichkeiten auf, Nachhaltigkeit in ihren Alltag zu integrieren und lädt dazu ein, direkt vor Ort Dinge auszuprobieren, selbst herzustellen oder zu reparieren. Das gemeinschaftliche Event bietet den Teilnehmenden außerdem eine Plattform, mit Gleichgesinnten in ihrer Stadt ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen.



Thema: Nachhaltiger Konsum, Suffizienz


Im Detail

Wer? Zielgruppe

Die Veranstaltung richtete sich an alle Interessierte, insbesondere Bewohner*innen der Stadt Esslingen. 


Was? Botschaft

Besonders zur Weihnachtszeit (die Party fand am 3. Advent statt) sollte den Besucher*innen ermöglicht werden, die globalen Auswirkungen von Konsummustern zu reflektieren und einfache und günstige Alternativen für Geschenke und Verbrauchsgüter aufzuzeigen.  

Unterschiedliche Stationen luden die Besucher*innen zum Mitmachen ein:

·         Kleidertauschecke

·         Weihnachtskarten aus Altpapier basteln

·         Reparatur oder Aufwerten alter Textilien

·         Improvisationskochen mit geretteten Lebensmitteln

·         Fermentieren / Herstellung von Pflanzenmilch

·         Deo-Workshop

·         Kräuterworkshop (Mundspülung, Kräuteressig und Öl)

·         Herstellung von Bienenwachstüchern

·         Alternative Geschenkverpackungen zur Weihnachtszeit

·         Herstellung von Flüssigseife


Wo? Ort

Für die Party wurde eine lokale Räumlichkeit gesucht, die mehrere Gruppenräume und eine Küche bietet. Sie fand in einer Familienbildungsstätte in Esslingen statt.


Wie? Ablauf

  • Die Idee für eine DIY-Mitmachparty entstand im Rahmen eines Studienprojekts an der Hochschule Esslingen.
  • In mehreren Kooperationstreffen zwischen den beteiligten Akteur*innen (Studierende der Hochschule Esslingen und der Esslinger Initiative „ES pioniert – Pioniere des Wandels“) wurden die Rahmenbedingungen abgesteckt und die Aufgabenverteilung besprochen (bspw. Kontaktaufnahme zu möglichen Standbetreuer*innen, Kontaktaufnahme zu möglichen Locations).
  • Die Studierenden entwarfen Werbematerial, das sie in der Esslinger Innenstadt verteilten. Auf dem Material erwähnten sie, dass Anmeldungen für die Veranstaltung erwünscht seien (spontane Gäste aber auch willkommen sind). Damit räumten sie sich die Möglichkeit ein, eine erste Resonanz abzuschätzen und abzuwägen, wie viel Material besorgt werden sollte.
  • In den Tagen vor der Veranstaltung wurden die Materialien zusammengestellt – gerettetes Essen bei Esslinger Lebensmittelhändler*innen und Kleidung für die Kleidertauschecke eingesammelt, gesammelte Schraubgläser ausgekocht, geliehene Nähmaschinen und gespendete Stoffe abgeholt, weiteres Material wie Bienenwachs, Öl und Zutaten dazu gekauft.
  • Die Veranstaltung lockte 60-80 Personen an und war ein großer Erfolg.

Material und Budget

Material

461,39 €

Fotograf

50,00 €

Gesamtbudget

511,39 €












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